Softwareversionen:
Mit der Version 4.0
startete der EPROP+. Der
Resetimpuls ist zu kurz. Für den Anwender heißt es, bei jedem Start des
Programms unter dem Menüpunkt Option-- , dann I/O- Adressedie
Anschlussadresse des Gerätes erneut einzustellen.
Flash-Bausteine 28F001 BX-T und BX-B sind leider
fehlerhaft implementiert. Für die Programmierung von 28F001-Flash ist ein
Softwareupdate leider unerlässlich. Abgesehen einiger Meldungen des
Vorgängergerätes (z.B. "EPROM in linken Sockel einlegen") ist die
Version 4.0 dennoch für den täglichen Gebrauch tauglich.
Die Version 4.02, gefolgt von 4.03, behob den
28F001-Flash Fehler und der Reset wurde erheblich verlängert. Die Software
wurde so geändert, dass auch der Vorgänger des EPROP+, das Volumenmodell
"EPROP-Megabit Eprommer", damit betrieben werden kann. Beide Versionen
wurden nur in kleinen Stückzahlen ausgeliefert und arbeiten bis auf einige
Meldungen des Vorgängergerätes (z.B. "EPROM in linken Sockel
einlegen") einwandfrei.
Die Version 4.04 enthält einige wenige neue
Flashbausteine, Meldungen wurden überarbeitet und bei Beendigung des Programms wird eine geänderte Sequenz zum LPT-Port geschrieben, um das in Einzelfällen
aufgetretene Blockieren von LPT-Donglen zu vermeiden. Diese Version liegt den
Geräten ab ca. 4980880 bei.
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Probleme
bei der Installation:
Der LPT- Port wird von unserem Gerät im SPP
Mode (Standard Parallel Port) genutzt, um die größtmögliche Kompatibilität
mit den diversen PC- Fabrikaten zu erreichen.
An Notebooks und Laptops kann auf Grund
verschiedener Abweichungen der Ausgänge gegenüber normalen PCs die
Installation unmöglich werden.
In verschiedenen PC- BIOSen wird dieser Mode auch
Normal--, oder Centronics--, oder
nur Outputgenannt. Bitte lesen Sie in Ihren PC- Mainboardmanual nach, ob
und wie Sie die Einstellung des LPT- Ports bei Ihrem Gerät ändern können.
Da unser Gerät 17 Signalleitungen des LPT- Ports
nutzt (davon nur 8 für Datenbits ! ), sollten Sie auch ggf. den EPROP+ auf
einem weiteren PC installieren.
Alle PCs mit PCI- Bus besitzen Onboard-
Schnittstellen, die Sie im BIOS konfigurieren können. Bei älteren PCs ohne PCI
prüfen Sie bitte die eingebaute LPT- Port Platine.
Betreiben Sie ZIP oder ähnliche Laufwerke am
Parallelport, sollten Sie die Installation mit dem SPP- Mode durchführen. Ist
die Installation erfolgreich, können Sie auf EPP wechseln.
Bitte überprüfen Sie den EPROP+ nach dem
Wechsel nochmals.
Der ECP oder auch der EPP+ECP- Mode führt sehr
wahrscheinlich zu Fehlern.
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Probleme
beim Betrieb:
DOS pur oder ein Standard DOS- Fenster unter
Win95 (auch "B") und Win98 in der einfachsten Form genügt, um schnell
und sicher mit der Menüoberfläche zu arbeiten. Wollen Sie mit Maus unter DOS
pur arbeiten, müssen Sie eine Maus expliziert installieren.
Schließen Sie bitte alle Anwendungen unter
Windows, wenn Sie zum erstenmal "EPROP+" unter dem Windows- DOS
starten. Dieser geringe Zusatzaufwand kann Ihnen bei einem Absturz mühevolles
Restaurieren von Daten ersparen
Win95, Win95B, Win98:
Verwenden Sie Hewlett Packard Drucker der Serie
69x und 89x, kann der Druckertreiber zu Problemen führen. Deaktivieren Sie die Optionen
rund um "Drucken unter DOS", wenn Sie nicht aus anderen DOS- basierten
Programmen drucken müssen. Treten dennoch Probleme auf, nutzen Sie bitte eine
DOS- Bootdiskette für den Betrieb des EPROP+. Holen Sie sich Rat und ggf. ein
Update der Druckersoftware direkt beim HP- Händler.
CAD- Programme mit oder ohne
LPT-Dongle, die
Postscript- Formate verwenden, "verwildern" teilweise ebenfalls den
LPT- Port, so dass nur der direkte DOS- Modus oder die Bootdiskette der Ausweg
bleibt.
EPROP+ funktioniert im DOS- Vollbild und im DOS-
Fenster. Beim Umschalten in andere Tasks verlangsamt sich die Programmierung,
setzt aber nicht mit Fehler aus. Im DOS-Fenster können je nach Systemauslastung
die aktuellen Adressen stoppen oder ruckartig aktualisiert werden. Dies stellt
keine Fehlfunktion des Programms oder Gerätes dar.
Läuft der EPROP+ im Hintergrund, sind
normalerweise akustische Signale des EPROP+ trotzdem zu vernehmen.
Lesen Sie bitte diese Bedienungsanleitung vor
telefonischen Anfragen.
Notieren Sie sich Abweichungen von der normalen
Funktion. Sie sollten Ihren Rechner und die Software des EPROP+ gestartet haben,
die Seriennummer des Gerätes und die Softwareversion sollten bekannt sein.
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Nützliches
zu EPROMs und Co.:
Durch jahrzehntelangen Einsatz von EPROMs, durch
viele Hersteller, die kamen und gingen, durch neue Bezeichnungszusätze und und
und ...., entstanden so viele verschiedene Bezeichnungen, dass wir unmöglich
alle kennen oder aufführen konnten. Dennoch verblieb einiges unverändert und
wurde zum Standard.
Alle EPROMs weisen eine Bezeichnungsfolge von
"27 (C) XXX(X)", z.B. TMS27C512JL
Sie benötigen nur die Zahlenfolge, die mit 27
beginnt und die unmittelbar folgenden 3 oder 4 Ziffern. Nach der 27 kann ein
"C" für in CMOS- Technologie gefertigt, folgen. Folgt der 27 "EE"
handelt es sich um ein EEPROM, und dieser Baustein ist unter EEPROMS
auszuwählen.
Die Programmierspannung kann zur Zerstörung des
EPROMs führen und ist bei gebrauchten EPROMs unter allen Umständen korrekt aus
dem Aufdruck zu lesen. Es wird meist dafür die Zeile unter der Typenangabe
verwendet und in etwa mit "12.75", oder "PGM 21V"
bezeichnet. Vor der Programmierspannung steht eigentlich nie ein "-" .
Bei einer Ziffernfolge mit "- 12"
direkt nach der Typenbezeichnung handelt es sich meist um die Geschwindigkeit
des EPROMs.
Ladenneue EPROMs sind 12,5 oder 12,75 Volt-
Bausteine und entsprechend auszuwählen.
Nur Typen bis 27-256 können 21 Volt Typen sein,
ab 27-512 kamen von je her nur 12,75 (12,5- 13) Volt Typen zum Einsatz.
Da 21 Volt Versionen schon ein
"biblisches" Alter aufweisen müssen, ist von einem Einsatz in
kommerzielle Geräte abzusehen.
Gebrauchte EPROMs müssen vor dem Programmieren
mit UV- Licht gelöscht werden. Vorhandene Labels sind abzuziehen. Dazu keine
scharfkantigen Werkzeuge benutzen, da dadurch das Glasfenster beschädigt werden
kann. Anschließend das Fenster mit Brennspiritus nochmals reinigen.
Bei EPROMs kommen in letzter Zeit sogenannte One
Time Programmable OTP- Versionen (Einweg- EPROM) auf den Markt. Diese
besitzen kein Fenster und meist ein schwarzes Gehäuse. Sie sind in keiner Form
löschbar, werden aber mit 27-XXX ebenfalls bezeichnet und lassen sich wie ein
"normales" EPROM programmieren.
OTP- Typen kosten nur etwa ein Drittel
klassischer EPROMs und bieten folgende
Vor- und
Nachteile:
kein restloses Entfernen von Labeln nötig, da
kompletter Austausch erfolgt
kein Ausrichten von beim Ausbau verbogener Pins
nötig
Das Programmieren kann an einem anderen
Ort zu einer anderen Zeit erfolgen als der Einbau
die Labels müssen nicht lichtdicht
sein
defekte EPROMs behindern nicht den
Arbeitsablauf und der Ersatzbedarf kann klar benannt werden
ein Löschgerät wird bei Vor-Ort-
Einsätzen nicht gebraucht
es entstehen
Neu-Beschaffungskosten
jede Änderung bedingt ein neues OTP- EPROM
In den meisten Fällen im kommerziellen Bereich
sollte überprüft werden, ob mit OTP- EPROMs gearbeitet werden kann.
Beispiele:
Datei
erstellen und Dateiformat
auswählen:
Eprop+ Software starten, zuerst Datei und danach
Bezugsdatei auswählen. Sie bewegen sich mit den Pfeiltasten durch die Fenster,
um die Datei aus dem entsprechenden Verzeichnis auszuwählen. "..\"
bedeutet ein Verzeichnis nach oben. Geben Sie ein Laufwerk (und Verzeichnis) in
"Pfad:" an, gelangen Sie sofort in das existierende Verzeichnis. In
"Datei:" rückt der Cursor mit der Leertaste ans Ende des Eintrages;
den eingetragenen Dateinamen mit Enter bestätigen und mit Klick auf OK das
Fenster verlassen.
Erstellen Sie eine entsprechend benannte Datei,
bevor Sie ein EPROM auslesen, denn das Auslesen überschreibt die im
quadratischen Kontrollkasten benannte Datei. Verwenden Sie bitte die Endung
*.bin, wenn Sie ein EPROM-Inhalt in eine Datei auslesen. So herrscht für Sie
stets Klarheit über das Format der EPROM-Datei.
Andere Formate als das Binary- Format sollten Sie
nur dann verwenden, wenn Ihr Update dies ausdrücklich verlangt. Sonderformate
werden nur im industriellen Bereich eingesetzt.
Führen Sie Programmierungen generell nur nach
erfolgreichem Leertest durch. Prüfen Sie, ob die Update- Datei im Binaryformat
die gleiche Größe wie Ihr ausgewähltes EPROM aufweist (Angaben Größe der
Datei-- und Größe des Bausteinsmüssen gleich sein).
Bitte nutzen diese Möglichkeiten Fehler zu
vermeiden.
Achtung:
Trotz der Menüoberfläche müssen Sie DOS-
kompatible Dateinamen verwenden.
Datei Name (8 Zeichen) " . "
Erweiterung (3 Zeichen)
EPROMs
kopieren:
Erstellen Sie eine Datei, um das zu kopierende
EPROM einzulesen. Verwenden Sie möglichst wieder die *.bin Endung. Legen Sie
das EPROM in den Sockel ein, nachdem Sie den Typ ausgewählt haben. Mit Aktion--
und Auslesen-- lesen Sie nun den Inhalt des EPROMs in die Datei, direkt auf
die Festplatte, ein.
Setzen Sie nun ein EPROM gleichen Typs ein und
wählen Sie ggf. einen neuen Hersteller aus. Führen Sie nun unter Aktion--
den Leertest-- durch. Ist dieser erfolgreich, können Sie unter Aktion--
und --Progr. + Verify-- das EPROM programmieren und nachfolgend auf Richtigkeit
vergleichen lassen.
Flash-
Bausteine und Exoten:
Allen voran gilt hier: Lesen Sie die Bausteine zu
Ihrer Sicherheit in eine Datei ein. Einzelne Bausteine lassen sich innerhalb
einer halben Sekunde löschen!
Führen Sie nochmals ein Verifizieren-- auf
die neue Datei aus.
Löschen Sie den Baustein nur nachdem Sie den
genauen Typ selektiert haben. Verschiedene Hersteller löschen und programmieren
nach verschiedenen Regeln, trotz nahezu identischen Bezeichnungen.
Der Baustein 28F002BC von Intel ist 40
polig.,
28F002BX nur 32 polig.
Führen Sie nach dem Löschen einen
--Leertest--
durch, ist dieser erfolgreich können Sie wie beschrieben Ihre Update- Datei
auswählen und den Baustein programmieren.
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