Allgemein
Was ist der Eprop?
Der EPROP ist ein Programmiergerät für viele 8- und
16-Bit EPROMs, EEPROMs und Flash-EEPROMs mit DIL-Gehäuse.
(Adapter für PLCC und LCC-Gehäuse sind erhältlich)
Das Gerät ist zum Anschluß an den Parallelport eines Personal Computer
(IBM- kompatibel) vorgesehen. (Parallelportkabel und Steckernetzteil gehören zum
Lieferumfang)
Es gab/gibt drei Hardwarevarianten des Eprop (Wenn im
nachfolgenden Text nur von »Eprop« gesprochen wird, bezieht
sich das – mehr oder weniger – auf alle drei Varianten):
< nach oben >

Kompatibilität der
aktuellen Software zu älteren Hardwareversionen
Kann ich die aktuelle Software-Version (ver. 4.54) auch mit meinem
alten PC-Megabit-Eprop verwenden?
Zu allen drei im vorigen Abschnitt
genannten Hardwarevarianten ist die aktuelle Software ver. 4.54
kompatibel.
< nach oben >

Steckernetzteil für den Eprop
Sollte das mit dem »Eprop+« oder dem »PC-Megabit-EPROMmer«
gelieferte Steckernetzteil (9V, 500mA) unauffindbar
verschwunden sein, können Sie auch irgendein Standardnetzteil verwenden, das
nur den nachfolgenden Bedingungen entsprechen sollte:
Beachten Sie bitte:
-
Die Kombination Außendurchmesser 5,5 mm mit Innendurchmesser 2,1 mm passt
nicht in die DC-Buchse des »Eprop«.
Die Kombination Außendurchmesser 5,5 mm mit Innendurchmesser 2,5 mm passt,
sitzt aber nicht ganz zentrisch in der DC-Buchse, so dass bei dieser
Kombination der DC-Stecker keinen großen mechanischen Beanspruchungen
ausgesetzt werden darf.
Am sinnvollsten wird daher ein DC-Stecker mit einem Außendurchmesser von
5mm und einem Innendurchmesser von 2,1mm eingesetzt - die anderen Werte
dienen der Orientierung, falls ein solcher Stecker nicht aufzutreiben sein
sollte.
-
Die Gleichspannung des Netzteils braucht nicht besonders stabilisiert zu
sein. Sollte das unstabilisierte Netzteil allerdings einen höheren
Ausgangsstrom als 500mA liefern können, ist es ratsam, mit einer
Ausgangsspannung von 9 Volt zu arbeiten. Das hält die Verlustleistung des
im Eprop+ enthaltenen Schaltreglers und damit die Wärmeentwicklung des
Gerätes in erträglichen Grenzen.
-
Bei Verwendung eines stabilisierten Netzteiles sollte dies in der Lage
sein, mehr als 500mA zu liefern. Im Einschalt (Einsteck-)moment wird durch
Kondensatoren und Schaltregler des Gerätes kurzzeitig ein höherer Strom
als die genannten 500mA aufgenommen.
Bei stabilisierten Netzteilen, die diesen höheren Strom als Kurzschluß
werten und den Ausgang schließen lässt sich der »Eprop« daher nicht
initialisieren.
-
Bei unstabilisierten Netzteilen tritt dieser vorgenannte Effekt nicht auf,
da bei diesen im Moment eines höheren Ausgangsstromes schlicht die
Ausgangsspannung leicht zusammenbricht und sich aber wieder auf die
Normspannung einpegelt, wenn der Moment des höheren Einschaltstromflusses
(ca. 0,2-0,5 sec.) vorüber ist.
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PLCC-Adapter
Um einen EPROM oder Flash-Baustein im PLCC-Gehäuse am Eprop programmieren oder auslesen
zu können, benötigt man einen Adapter, den man in den DIL-Sockel des Eprop stecken
kann und dessen andere Seite die nötigen Kontakte für den PLCC-Flash-Eprom aufweist.
Bei taskit bekommt man mehrere unterschiedliche PLCC-Adapter. Welcher ist der richtige
für meinen Baustein?
Generell gilt: Die DIL-Seite des PLCC-Adapters muss soviele Anschlüsse haben,
wie mein EPROM oder Flash-Baustein in einem DIL-Gehäuse auch hätte. Wenn mein EPROM oder
Flash-Baustein im DIL-Gehäuse 28 Beinchen hätte, im PLCC-Gehäse aber 32 Anschlüsse
von diesen sind sicher einige "NC" (not connected) hat, dann benötige ich
einen Adapter "28-polig DIL auf 32-polig PLCC".
Wenn er dagegen sowohl im DIL-Gehäuse als auch im PLCC-Gehäse 32 Anschlusspins hat,
benötige ich logischerweise einen Adapter "32-polig DIL auf 32-polig PLCC".
Eine Möglichkeit, den richtigen Adapter herauszufinden, funktioniert
nur mit schon vorhandenem EPROM-Programmiergerät: in der Software des Eprop wird
der gewünschte Baustein ausgewählt. Welche LED neben dem EPROM-Sockel
leuchtet? Die Zahl wird notiert.
Der PLCC-EPROM oder PLCC-Flash-Baustein wird zur Hand genommen und die an den
vier schmalen Rändern liegenden Anschlüsse werden gezählt.
Diese Zahl wird auch notiert.
Hinter die erste Zahl muss nur noch "-polig DIL", hinter die zweite
Zahl nur noch "-polig PLCC" geschrieben werden und man hat die
nötigen Angaben für den Adapter.
Als Faustregel lässt sich sagen, dass die EPROM und Flash-Bausteine
bis zu einer Speicherkapazität von 512kBit (64kB x 8, also kleiner oder
gleich xxC512) im DIL-Gehäuse mit 28 Anschlüssen daherkommen; ab einer
Speicherkapazität von 1MBit (128kB x 8, also größer oder
gleich xxC010) haben die 8-bit EPROMs und Flash-Bausteine im DIL-Gehäuse
sehr wahrscheinlich auch 32 Anschlusspins.
Solche Faustregeln treffen meist zu aber eben nicht immer.
Ein Beispiel, wo sie nicht zutrifft: die 512kBit, 5 Volt Flash-Bausteine
29F/C512 stecken auch in einem 32poligen DIL-Gehäuse, benötigen
im PLCC-Gehäse also einen Adapter "32-polig DIL auf 32-polig PLCC".
Um sich selbst also vor
Fehlkäufen zu bewahren, ist es grundsätzlich güstiger die folgende
Vorgehensweise zu befolgen:
den Hersteller des EPROM oder Flash-Bausteins
herausbekommen (das Herstellerkürzel verbirgt sich meist im Präfix der
EPROM-Bezeichnung).
auf der Webseite des Herstellers
ein Datenblatt fü den EPROM oder Flash-Baustein ausfindig machen und studieren
(diese Datenblätter liegen meist im plattformübergreifenden pdf-Format vor).
sollte einer der beiden vorigen Schritte
erfolglos gewesen sein, hilft sicherlich die Benutzung einer Internet-Suchmaschine
der eigenen Wahl auf der Suche nach Datenblättern von
kompatiblen EPROM und Flash-Baustein Typen.
Im Datenblatt die unterschiedlichen
Packungsformen anschauen und vergleichen (meist finden sich unterschiedlichen
Gehäseformen eines EPROMs oder Flash-Bausteins mit kleinen Zeichnungen
auf der ersten oder zweiten Seite eines Datenblattes, sind also nur schwer zu
verfehlen).
Aus der Anzahl der Pins bei der
"DIL" oder "PDIP" genannten Bauform und dem oben Gesagten auf den nötigen
DIL PLCC-Adapter schließen.
Sollte der EPROM oder Flash-Baustein im DIL-Gehäuse weniger als 32 Pins
haben, dann kann man den Zeichnungen im Datenblatt auch entnehmen,
dass einige der 32 Pins des PLCC-Gehäuses nicht angeschlossen sind; das wird
häufig mit "NC" - not connected oder so ähnlich bezeichnet.
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Bekannte Probleme der Hardware
Abnormales Verhalten
Phänomen:
nach dem Reset des »Eprop+«
(Optionen -> I/O Adresse) leuchten die Dioden „Change“
und „Program“
gelöschte Eproms werden nicht
als gelöscht erkannt.
beim Auslesen der gelöschten Eproms in den IC-Editor
erscheinen „zufällige“ Daten (08 04 ....) und
nicht, was zu erwarten ist: (ff ff ff ff ff ...)
mögliche Ursache(n):
alle Drucker- und sonstigen Treiber, die auf den Parallelport
zugreifen, (ZIP-Laufwerk etc.) und bidirektional arbeiten, können
Probleme mit dem Gerät verursachen.
Bisher bekannte Druckertreiber dieser Kategorie sind:
Lösungsvarianten:
Deinstallation des
Druckertreibers,
Starten des Rechners mit purem DOS (beim Starten von Windows®
´95 oder ´98: Taste F8 drücken –>
„Eingabeaufforderung im gesicherten Modus“ wählen)
oder Startdiskette benutzen
< nach oben >

Plötzlicher Defekt des Eprop
Es kommt leider manchmal vor, beim
EPROP+ häufiger als beim
PC-Megabit-EPROMmer, dass
einer der Schalt-Transistoren, die die einzelnen Pins des EPROM-Sockel mit den
jeweiligen Spannungen (VCC – Betriebsspannung und
VPP – Programmierspannung)
versorgen, kaputt gehen.
Für den Defekt kann es verschiedene Ursachen geben. Leider ist es
uns bisher noch nicht gelunden, eine der uns bisher bekannt gewordenen wirklich
reliabel zu rekonstruieren.
Wie auch immer der Transistor zu seinem Defekt kam – sollte
sich das EPROM oder der Flash-Baustein plötzlich nicht mehr programmieren
oder lesen lassen, obwohl das bis gestern noch ging, dann liegt die Vermutung
nahe, dass es sich dabei um einen solchen defekten Transistor handeln könnte.
Auffallend an diesem Phänomen ist, dass es bestimmte Bausteingrößen
betrifft: beispielsweise lässt sich ein 27C265 noch programmieren, ein
27C512 aber nicht mehr. Das ist verständlich, da die VPP-Pins dieser beiden
EPROMs an unterschiedlichen Pins des EPROM-Sockels zu liegen kommen.
Sollten Sie die Vermutung haben, dass ein solcher Defekt bei Ihrem Gerät
vorliegt, können Sie auch versuchen, den defekten Transistor selbst herauszufinden
und auszutauschen. Ein kleines Testprogramm mit Schaltplanauszug und Anleitung
finden Sie hier weiter unten im Downloadbereich.
Neben diesen Testprogrammen benötigen Sie ein Multimeter, das in der Lage
ist, Spannungen im Bereich von 0 bis 25 Volt anzuzeigen sowie die folgenden Fähigkeiten:
Sie können mit dem Multimeter umgehen,
Sie können einen Schaltplan lesen,
Sie sind in der Lage auch SMD-Bauteile löten zu können.
Nur wenn Sie alle drei dieser Fragen guten Gewissens mit "ja" beantworten
konnten, lohnt es sich für Sie, eine der Dateien mit den Testprogrammen herunterzuladen.
Sollten Sie Ihr Gerät lieber zur Reparatur einschicken wollen, finden Sie die
Lieferanschrift auf der
Kontakt-Seite
Die Dateien mit den Testprogrammen sind:
< nach oben >

Bekannte Probleme der Software
Eprop-Software und Windows® 2000 / Windows® XP
Unter Windows® 2000, Windows® XP und anderen NT-Derivaten ist die derzeit
aktuelle Software für den »Eprop« (ver. 4.54) leider nicht direkt
lauffähig, da Treiberstruktur und Zugriffe auf die Hardware und
also auch den Parallelport völlig anders geregelt werden als
unter den Dos-basierten Windows® -Varianten.
Sie können aber einen Porttreiber installieren, der den Betrieb
der Eprop-Software auch unter den NT-basierten Betriebssystemen möglich macht.
Verschiedene Versionen von Porttreibern und deren Installation werden auf einer
gesonderten Seite beschrieben.
Sollten Sie keinen Porttreiber einsetzen wollen, und sollten Sie
keine Möglichkeit haben, nachträglich Platz
für eine Dos-basierte Partition (mit Dual-Boot) zu schaffen, besteht immer noch
die Möglichkeit, den Rechner per Bootdiskette mit darauf
befindlichem minimalem Dos-System zu starten.
Wie eine solche Bootdiskette aufgebaut werden kann,
wird hier beschrieben.
< nach oben >

Im Verzeichnis der Eprop-Software beziehungsweise im
aktuellen Verzeichnis, aus dem heraus die Eprop-Software aufgerufen wurde, falls
das Verzeichnis mit der Eprop-Software in den Suchpfad aufgenommen wurde
werden beim Beenden der Eprop-Software zwei Dateien angelegt.
Die Dateien eprop.opt und eprop.cfg sorgen dafür, dass einmal
eingestellte Parameter (Dateiname, Verzeichnis, Dateiformat, I/O-Adresse) beim
nächsten Start der Eprop-Software gleich zur Verfügung stehen.
In der Datei eprop.opt werden
verschiedene Arbeitsparameter für die Eprop-Software gesichert.
Die Datei eprop.opt kann mit einem Texteditor geöffnet, betrachtet
und verändert werden. Das Dateiformat
Variablenname : Wert :
ist dabei zu beachten. Jede Zeile ist 78 Zeichen lang und endet
mit einem Doppelpunkt.
Beim Starten der eprop.exe wird die Datei eprop.opt ausgelesen und die zuletzt eingestellten
Parameter, unter anderen:
WorkDir Arbeitsverzeichnis
Filename Dateiname
FileFormat Dateiformat (binär, Intel-Hex, Intel-Hex86...) zahlcodiert
DeviceName zuletzt eingestellter »Baustein«
werden so wieder in die Software übernommen.
Ablesbar sind die Parameter innerhalb des Softwarefensters im »Parameter-Kasten«
unter den Überschriften »Datei-Parameter«, »Baustein-Parameter« und
»CPU-Parameter«.
In der Datei eprop.cfg werden neben hardwarespezifischeren
Daten
PORTBASE HW-Adresse, an die der EPROP angeschlossen ist
SoundDelay Tonlänge des Beepers (Der Wert 0
schaltet den Ton aus.)
auch solche Parameter gesichert, die das Aussehen der Oberfläche
beeinflussen:
sowie Parameter gespeichert, die die Kommunikation zwischen
der Eprop-Software und anderen Programmen steuern:
Zum fehlerfreien Aufruf des Hexeditors mit hexedit.exe muss die
letztgenannte Zeile folgendes enthalten:
den kompletten, absoluten Pfad zum Hexeditor, also
c:\der\komplette\Pfad\zum\Verzeichnis\mit\hexedit.exe
ein Leerzeichen
die Übergabeparameter für hexedit: -o%lx %s
Nur dann klappt der Aufruf von hexedit.exe bei gleichzeitiger Übergabe der
Datei- oder EPROM-inhalts.
Auch die Datei eprop.cfg kann mit einem beliebigen
Texteditor gelesen und bearbeitet werden. Dabei ist das Dateiformat
Variablenname : Wert :
zu beachten. Jede Zeile ist 78 Zeichen lang und endet mit einem
Doppelpunkt.
Sollte es irgendwelche Probleme mit den in den Dateien eprop.opt
oder eprop.cfg eingestellten Parametern geben, z.B.
stürtzt der Rechner beim Starten der Eprop-Software
ab, weil ein falscher I/O-Port eingestellt ist und die Eprop-Software
vergeblich versucht, darauf zuzugreifen
klappt der Aufruf vom »Datei-Editor« oder »IC-Editor«
nicht; statt dessen kommt eine Fehlermeldung "Die Datei (null) kann nicht geöffnet
werden"
hilft neben Anpassen der Parameter an die tatsächlichen Gegebenheiten unter
Berücksichtigung des oben genannten Dateiformates auch das Löschen oder zeitweilige
Verschieben der Datei(en) eprop.cfg (und eprop.opt). Wenn die Datei(en) im aktuellen
Verzeichnis nicht zur Verfügung stehen, sucht die Eprop-Software beim nächsten Start
nach der Hardware und stellt dann meistenteils den richtigen Port wieder ein
(falls nicht, hilft das Menü: »Option« > »I/O-Adresse«).
Die Software generiert auch den richtigen Aufruf von hexedit.exe. Beim Beenden der Eprop-Software werden die beiden
Dateien eprop.cfg und eprop.opt im aktuellen Verzeichnis neu erstellt.
< nach oben >

Programmierbare EPROM-, EEPROM- und Flash-Typen
Welche EPROMs/ Flash-Bausteine sind mit
dem »Eprop« programmierbar?
Eine Übersicht über die derzeit mit dem »Eprop+« direkt
programmierbaren Eproms und Flash-Bausteine ist auf der Liste
der in der Software (aktuelle Version 4.54)
direkt anwählbaren Speicherbausteine zu finden.
Mit dem »PC-Megabit-EPROMmer« sind nicht alle dort gelisteten Bausteine
programmierbar, die Einschränkungen werden dort oder hier in den FAQs benannt.
Doch auch wenn Ihr Baustein nicht auf dieser Liste stehen sollte, bedeutet
das noch nicht, dass er nicht mit dem »Eprop+« oder dem
»PC-Megabit-EPROMmer« programmierbar wäre. Hier ein paar Hinweise,
um einer möglichen Antwort auf diese Frage näher zu
kommen:
Die Bausteinbezeichnungen setzen sich zusammen aus den
eigentlichen Angaben über Art und Größe des Bausteins
sowie einigen Präfixen (meist Herstellerpräfixe), Infixen
und Suffixen (z.B. zur Unterscheidung von einzelnen Typenreihen
und/oder Bauformen).
Bei der Auswahl des Bausteins
können diese Präfixe, Infixe und Suffixe zumeist ignoriert
werden. So sind beispielsweise ein AM27C512 und ein AT27C512R
gleichermaßen über die Einstellung „27512“ in
der Gruppe „8x64kBit Eproms“ der Rubrik „8bit-Eproms“
les- und programmierbar, auch wenn der eine von AMD (AM27C512) und
der andere von Atmel (AT27C512R) hergestellt wurden. Das Suffix bei
dem Atmel-Eprom bedeutet das er auch mit einem „Rapid
Programming Algorithm“ programmiert werden könnte (eine
Funktion, die vom Eprop derzeit allerdings nicht unterstützt
wird).
Ferner codieren die Eprom-Hersteller gern auch noch die
Zugriffszeit, Bauform, Temperaturbereich in der Typenbezeichnung.
Meist ist dies aber nach dem Suffix und einem kurzen Bindestrich auf
dem Baustein vermerkt. Ein Beispiel:
»AT27C512R-45PC« – Hersteller: Atmel, 8x64 kBit
Eprom, CMOS-Technologie; 45ns Zugriffszeit, DIP/DIL-Gehäuse, 0 bis 70°C Einsatztemperatur
»AT27C512R-15JA« – Hersteller: Atmel, 8x64 kBit Eprom,
CMOS-Technologie; 150ns Zugriffszeit, PLCC-Gehäuse, -40 bis
125°C Einsatztemperatur
Die Bedeutung einzelner Angaben sind am sinnvollsten bei den
Eprom- oder Flash-Herstellern selbst zu klären. Meist sind
Datenblätter der Bausteine bei den Herstellern downloadbar.
Daneben gibt es aber auch EPROMs, deren Bezeichnung nicht so
eindeutig auf Größe und Funktion des EPROMs schließen lässt.
Ein »B57604« ist beispielsweise nach den herkömmlichen
EPROM-Bezeichnungen, wie sie hier oben erläutert wurden,
eigentlich ein 27C256.
Wie findet man diesen Zusammenhang heraus?
Es gibt im Internet Tabellen und andere Hinweise, die beim Finden der "eigentlichen"
EPROM-Bezeichnung hilfreich sein können, eine Zuordnungstabelle dieser »Bxxxxx«-Typen
zu regulären EPROM-Bezeichnungen wäre beispielsweise
auf
http://www.evc.de/de/service/q2000.asp zu finden.
< nach oben >

Ist mein Device »abC...xyz« mit
dem »Eprop« programmierbar?
Hierbei gilt im Prinzip das im Abschnitt "Welche
Eproms/ Flash-Bausteine sind mit dem »Eprop« programmierbar?"
Gesagte. Und darüber hinaus: Bei unbekannten
Baustein-Typen ist es sinnvoll, die Datenblätter (sind oft bei
den Herstellern als downloadbare PDF-Dateien verfügbar) mit
denen ähnlicher Typen zu vergleichen, um Kompatibilitäten
oder Unterschiede herauszufinden. Bei einigen Herstellern gibt es
auch Cross-Referenz-Listen, womit die Kompatibilität zu den
Devices anderer Hersteller schnell und einfach herausgefunden werden
kann.
Was bedeuten die Zahlen "27C", "28C", "29F"
bei den EPROM-Bezeichnungen?
Die Präfixe bei den EPROM und Flash-Baustein-Bezeichnungen weisen
auf den Typ der Bausteine hin. Eine grobe Übersicht:
27C EPROM: Programmierbarer
Baustein, meist mit UV-Licht löschbar (erkennbar auch am kleinen
"bullaugenförmigen" Fenster auf der Oberseite des Bausteins
das Fenster wird im Einsatz oft gegen ein versehentliches oder schleichendes
Löschen durch natürliche UV-Strahlung überklebt). Die Programmierspannungen
(VPP) sind je nach EPROM-Art sehr unterschiedlich, sie reichen - chronologisch geordnet - von
25 bis 12,75 Volt; im Zweifelsfall sind sie entweder auf dem EPROM aufgedruckt oder
man muss das Datenblatt oder den Hersteller des EPROM konsultieren
28C / 29EE / 29C EEPROM: Programmierbarer
elektrisch löschbarer Baustein. Das Löschen geschieht im Programmiergerät
durch Neu-schreiben.
28F 12V Flash-Bausteine:
Gelöscht werden die Flash-Bausteine entweder durch Anlegen einer bestimmten Spannung
(meist 12V) an einem bestimmten Pin oder durch Anlegen einer bestimmten Spannungssequenz an
bestimmten Pins. Das Löschen aller Speicherzellen des Flash-Bausteins erfolgt
mit einem Schlage: daher auch der Name "Flash-Baustein".
Zum Programmieren müssen meist die 12V Programmierspannung an einem bestimmten
Pin vorhanden sein.
29F / 49F 5V Flash-Bausteine:
Bei diesen Typen werden 5 Volt zum Löschen oder/und Programmieren des
Speicherbausteins benötigt.
Diese kurze Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
Im Zweifelsfall hilft nur ein Blick in die Dokumentation des Herstellers des EEPROMs
oder Flash-Bausteins (Datenblatt).
< nach oben >
Beim Versuch den Flash-Baustein oder das EEPROM zu
löschen, kommt sehr schnell die Meldung „Baustein lässt sich nicht löschen“.
Bis gestern hat der Baustein aber noch ohne Probleme seinen Dienst auf dem Motherboard getan.
Was ist hier falsch?
Wahrscheinlich ist der Baustein mit einem Software-Löschschutz versehen.
Mancher Löschschutz lässt sich mit der Software des Eprop aufheben.
Wählen Sie aus dem Menü „Aktion“ den Punkt „Zusatz“. Sollte es für diesen Baustein
einen Lösch- und Programmierschutz geben, so öffnet sich ein neues Fensterchen in dem
Sie die Chance haben, diesen Schutz für den gesamten Baustein aufzuheben oder aber zu setzen.
Bevor Sie weitermachen, haben Sie jetzt also noch einmal die Chance zu überlegen, ob Sie diesen
Baustein wirklich löschen wollen und ob Sie vorher den Inhalt des Bausteins gesichert haben.
Wählen Sie „Reset Protection“ und der Baustein sollte sich anschließend löschen lassen.
< nach oben >
Einzelne bekannte Bausteintypen:
In der Software direkt anwählbare Devices mit Besonderheiten
28F001 mit dem
»PC-Megabit-EPROMmer« Zur Programmierung des
Boot- Blocks dieses Bausteins ist es notwendig, den PIN 30 auf 12 V
zu legen. Dies ist jedoch mit der Hardware des »PC-Megabit-EPROP«
(Eprommer älterer Bauart mit zwei EPROM-Sockeln) nicht direkt
möglich. Mit einem einfachen Adapter lässt sich
das Problem aber lösen: PIN 30 muss mit PIN 1 (VPP) verbunden werden,
darf dann aber nicht am EPROM- Sockel
anliegen (sonst wird der »Eprop« beschädigt). Man verwendet z. B.
einen IC-Sockel, dessen PIN 30 gekürzt und per Draht mit PIN 1
verbunden wird. Für den »Eprop+« ist dieser
Sockel-Adapter nicht mehr nötig. Hier kann der 28F001 direkt
in den »Eprop+« eingesetzt und programmiert
werden.
< nach
oben >

28F002BC/BX Der 28F002BX
kann nur über einen Sockel-Adapter mit dem »Eprop+« programmiert
werden. Dieser Adapter kann mit etwas Geschick selbst aufgebaut
werden, eine Beschreibung, welche Pins vom EPROM-Sockel zu welchen
Pins des 28F002 geführt werden findet sich in
P28F002BC.PDF.
< nach
oben >

Eingeschränkt verwendbare
Devices
Elektrisch löschbare EPROMs (27SFxxx, W27Exxx,
MX26Cxxx)
Neuere – elektrisch löschbare –
EPROMs (z.B. 27SFxxx, W27Exxx, MX26Cxxx) sind mit dem »Eprop«
programmier- und lesbar, genauso wie deren UV-löschbaren
Verwandten. Gelöscht werden können sie mit dem »Eprop« nicht.
< nach oben >
W49F002U Voraussetzung
für das Programmieren ist das Vorhandensein der
Software-Version 4.5. Verwenden Sie die Einstellung Mx29F022NT (Macronix).
Diese funktioniert beim W49F002U. Falls jedoch 'Boot
Block Lockout' (Lösch-/Schreibschutz für den
Bootblock-Sektor) aktiviert wurde, können die oberen 16kByte
weder gelöscht noch beschrieben werden, da sich dieses Feature
bei diesem Baustein nicht wieder zurücknehmen lässt.
In der Software-Version 4.54 ist der W49F002U direkt anwählbar, das Problem
mit dem 'Boot Block Lockout' bleibt bestehen.
< nach
oben >

Nicht anwählbare und zum Teil riskante Devices
Bei den für die nachfolgend aufgeführten Bausteine gilt
grundsätzlich: Diese Bausteine konnten bisher nicht auf ihre
mögliche Bearbeitbarkeit mit dem »Eprop« getestet werden. Die
nachfolgenden Hinweise entstammen daher nur dem Studium der
Datenblättern der Device-Hersteller. Diese Hinweise wurden nur
aufgrund der häufigeren Nachfrage hier aufgenommen.
Die Firma taskit GmbH übernimmt trotz und wegen der in den
nachfolgenden Hinweisen bereits enthaltenen Warnungen keinerlei
Verantwortung für die Richtigkeit dieser Hinweise.
Sie folgen den Hinweisen also auf eigene Gefahr.>
Und wenn der eine oder andere Baustein nicht mit dem
»PC-Megabit-EPROMmer« oder dem »Eprop+« programmierbar ist, bedenken Sie
bitte, dass jedes Gerät auch seine Grenzen hat. Danke
< nach oben >
Intel N82802AB (PLCC32) Bei
diesem Baustein handelt es sich nicht um ein reines Flash, sondern
um einen sogenannten Firmwarehub (FWH).
Dessen Pinbelegung ist nicht nur völlig inkompatibel zu Standard-Flashs,
dieses Device verfügt auch über eine deutlich erweiterte Funktionalität.
Der Flash-Speicher ist also nur ein Teil eines komplexen Bausteins.
Doch selbst wenn man der Pinbelegung Rechnung tragen könnte
(konnte bisher noch nicht bis ins letzte überprüft werden)
wäre die Benutzung am Eprop+ nicht empfehlenswert, da die
maximal Betriebsspannung laut Datenblatt 3,6 Volt nicht
überschreiten darf, der »Eprop« seinerseits aber mit
minimal 5Volt VPP/VCC arbeitet.
< nach
oben >

SST39VF020
Für den SST39VF020 kann man zwar prinzipiell den SST39SF020 aus der Liste
wählen, dies ist jedoch nicht wirklich empfehlenswert und
geschieht damit auf eigenes Risiko! Der SST39VF020 ist ein 3,3 V
Flash und vom »Eprop+« werden nur 5 V Bausteine unterstützt, es
besteht also die Gefahr, dass der Baustein und/oder der »Eprop+«
beschädigt werden könnten!
< nach oben >

Sollten Sie Fehler in diesen FAQs
finden oder Fragen haben, die hier noch nicht beantwortet wurden,
schreiben Sie bitte eine Mail an
eprop@taskit.de
< nach oben >

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